Mit der Kamera rund um Schloss Kugelhammer

Abendliche Exkursion des Fotoclubs bot Gelegenheit für neue Perspektiven

Das Schloss Kugelhammer und seine Umgebung standen im Mittelpunkt einer abendlichen Exkursion des Fotoclubs. Mit ihren Kameras machten sich die Teilnehmenden auf die Suche nach Motiven und entdeckten dabei, wie unterschiedlich sich ein Ort durch Licht, Perspektive und Bildausschnitt darstellen lässt.

Die Abendstunden boten Gelegenheit, mit wechselnden Lichtverhältnissen zu arbeiten. Neben Ansichten des Schlosses rückten auch kleine Details am Wegesrand in den Blick. Strukturen, Schatten und das Zusammenspiel von Architektur und Natur regten dazu an, genauer hinzusehen und verschiedene Bildideen auszuprobieren.

Zum gemeinsamen Fotografieren gehörte auch der Austausch untereinander. Die Mitglieder verglichen Perspektiven, besprachen Kameraeinstellungen und gaben sich Anregungen zur Bildgestaltung. So wurde die Exkursion zugleich zu einer Gelegenheit, voneinander zu lernen und den eigenen fotografischen Blick zu schärfen.

Mit zahlreichen Eindrücken und neuen Motiven kehrte der Fotoclub von seinem abendlichen Rundgang zurück. Der Ausflug rund um Schloss Kugelhammer zeigte, wie viel es bei einem gemeinsamen Streifzug mit der Kamera zu entdecken gibt.

Im letzten Licht: Fotoclub fängt Schloss Kugelhammer zur blauen Stunde ein

Region. Statt wie gewohnt sich in den Clubräumen zu treffen, unternahm der Fotoclub eine abendlichen Exkursion rund um das Schloss Kugelhammer in Wendelstein. Die Mitglieder trafen sich erst, als die Sonne bereits tief stand. Ziel war es, das historische Gemäuer in der sogenannten „goldenen“ und „blauen Stunde“ zu fotografieren.

Der Start verlief allerdings zunächst wenig vielversprechend: Eine dichte Wolkendecke hing über der Region und ließ von der erhofften goldenen Stunde vorerst nichts erahnen. Unter dem grauen Himmel wirkte das Schloss gedämpft und die Teilnehmer nutzten die Zeit, um sich mit ruhigen Kompositionen, Texturen des alten Mauerwerks und stimmungsvollen Schwarzweißaufnahmen zu behelfen. Erst im Laufe des Fotowalks riss die Wolkendecke nach und nach auf, und vereinzelte Lücken ließen erste Sonnenstrahlen hindurch.

Als sich der Himmel schließlich weiter lichtete, tauchte die tief stehende Sonne die Fassade des ehemaligen Hammerschlosses in warmes, orangefarbenes Licht. Die aufreißenden Wolken sorgten dabei für ein dramatisches Wechselspiel aus Licht und Schatten, das viele Teilnehmer als besonderen Glücksfall empfanden. Die Gruppe verteilte sich rund um das Anwesen, um unterschiedliche Perspektiven zu testen – vom klassischen Blick über das Wasser bis hin zu Nahaufnahmen der historischen Mauern und Fensterläden.

Mit dem Sonnenuntergang wechselte die Stimmung spürbar. In der blauen Stunde entstanden einige der eindrucksvollsten Aufnahmen des Abends. Mehrere Mitglieder setzten dabei auf Stativ und Langzeitbelichtung, um die Übergänge zwischen Himmel, Wasser und beleuchtetem Gemäuer festzuhalten. Auch das Spiel aus Schattenwurf und den ersten erleuchteten Fenstern des Schlosses bot reichlich Motive.

Der Fotoclub zeigte sich von dem Format so angetan, dass weitere abendliche Touren zu markanten Orten der Region in Planung sind. Eine Auswahl der schönsten Bilder der Kugelhammer-Exkursion soll in den kommenden Wochen bei einem Clubtreffen vorgestellt werden.