Vereinsnachrichten

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Exkursion nach Schwabach

Am letzen Samstag im April trafen sich einige Mitglieder des Fotoclubs zu einem Fotowalk durch Schwabach. Als Tourguide konnte Kurt Wörl vom Fotoclub Schwabach gewonnen werden. Er stellte den Rundgang zusammen und begleitete die Mitglieder zu den einzelnen Stationen.

Der Fotowalk startete bei sommerlichen Temperaturen am historischen Fachwerk-Rathaus. Als erster Fotostopp wurde das Bürgerhaus angesteuert.
Weiter ging es entlang der Stadtmauer zum Apothekersgarten der u.a. als eine Oase der Ruhe inmitten der Altstadt dient.

Die nächste Station die Goldschläger-SchauWerkstattt zeigt die Bedeutung Schwabachs als Goldschlägerstadt. Seit über 500 Jahren wird in Schwabach Blattgold geschlagen und noch heute üben dieses Handwerk vier Betriebe aus. Gleich daneben das vergoldetes Riesenei des Bildhauers Clemens Heinl ein interessantes und beliebtes Fotomotiv.

Nächster Anlaufpunkt waren die Fischgrubenhäuser und danach war ein 280 Jahre alter Lindenbaum am Hördlertor zu bestaunen. Über die Spitalkirche führte die Tour zurück zum Königsplatz. Hier befinden sich die imposante Fürstenherberge erbaut im frühklassizistischen Stil, sowie die älteste Wirtschaft der Stadt „Das Weisse Lamm“ in dem schon Johann Wolfgang von Goethe 1797 übernachtete. Vorbei am „Schönen Brunnen“, einem barocken Obeliskenbrunnen fertiggestellt im Jahre 1717 ging es vorbei an der Spitalkirche zum Goldschlägerhotel. In diesen aufwendig restaurierten Boutique-Hotel bot sich die Gelegenheit zu fotografieren.

Entlang der Nürnberger Strasse, auf einem Flachdach thront ein besonderes Kunstobjekt des Bildhauers Heinl das auf der Tour nicht fehlen durfte: Der Goldene Engel (stattliche zwei Meter hoch und ca 60 Kg schwer)

Den Abschluss des Fotowalks bildete das Jüdische Museum. Ehe es über die Friedrichstraße zurück zum Ausgangspunkt ging.

Ein besonderer Dank geht an Kurt Wörl für die sehr abwechslungsreiche Gestaltung des Fotowalks. Seine fachmännischen Kommentare und die Hintergrundinformationen boten einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte der Goldschlägerstadt Schwabach. Ohne dass dabei die fotografischen Möglichkeiten zu Kurz kamen.

In einem nah gelegenen Biergarten ließen die Mitglieder diesen gelungenen Nachmittag ausklingen. Alle waren sich einig, daß Schwabach zu einer weiteren Fototour einlädt.

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Kreative Perspektiven im Kleinen

Modellauto-Shooting im Fotoclub

Im Film-Foto-Video-Club drehte sich im April alles um die Kunst der Miniaturfotografie. Statt klassischer Porträts oder Landschaftsaufnahmen stand diesmal ein ungewöhnliches Thema auf dem Programm: ein Fotoshooting mit Modellautos.
Auf mehreren Tischen haben die Fotografinnen und Fotografen kleine Szenarien aufgebaut.
„Der Reiz liegt darin, Realität im Kleinen glaubhaft darzustellen“, erklärte ein Clubmitglied. Tatsächlich wirkte so manches Foto täuschend echt: Ein Oldtimer im Morgennebel, ein Sportwagen vor spiegelnden Glasfassaden oder ein Geländewagen im „Offroad“-Einsatz – alles nur wenige Zentimeter groß, aber fotografisch eindrucksvoll inszeniert.
Besonderes Augenmerk lag auf der Beleuchtung. Mit LED-Panels, Taschenlampen und selbstgebauten Lichtformern wurde gezielt gearbeitet, um Reflexionen auf den lackierten Oberflächen der Modellautos zu kontrollieren. Auch die Perspektive spielte eine entscheidende Rolle: Fotografiert wurde meist auf Augenhöhe der Modelle, um die Illusion von Größe zu verstärken.
Neben der praktischen Arbeit kam auch der Austausch nicht zu kurz. Die Fotografinnen und Fotografen gaben sich gegenseitig wertvolle Tipps zu Kameraeinstellungen, Schärfentiefe und Bildkomposition, oder dem Einsatz von Nebelmaschinen oder das gezielte Verwischen von Hintergründen.
Das Shooting zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig Fotografie sein kann. „Man braucht kein großes Studio oder weite Reisen – Kreativität beginnt oft im Kleinen“, fasste ein Clubmitglied den Abend zusammen.
Am Ende waren sich alle einig: Das Experiment mit den Modellautos war ein voller Erfolg – und wird sicherlich nicht das letzte seiner Art im Fotoclub gewesen sein.

Veranstaltungen

Fototechnischer Spaziergang am Alten Kanal

Im Rahmen des Denkmaljahres 2026 bietet der Film-Foto-Videoclub Schwarzenbruck einen Spaziergang entlang des Kanals zwischen Pfeifferhütte und Schwarzenbruck an. An 20.September 2026 gehen wir ab 16:00 Uhr am Alten Kanal entlang. Dort begegnen uns alte Brücken und Schleusen, die schöne Fotomotive abgeben. Erfahrene Fotografen des FFVC geben wertvolle Tipps und Anregungen, die Motive richtig in Szene zu setzen. Eigene Ausrüstung ist erforderlich, der Weg ist nicht barrierefrei, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Anzahl der Plätze auf max. 15 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist der Wandparkplatz in Pfeifferhütte. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Landratsamtes Nürnberger Land.

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Exkursion zu den Silberhorn Classics

Fotoclub entdeckt automobile Geschichte

Nürnberg – Ein besonderer Ausflug führte die Mitglieder Film-Foto-Video-Clubs kürzlich in das Automobil- und Motorradmuseum Silberhorn Classics im Nürnberger Stadtteil Fischbach. Ziel der Exkursion war es, historische Fahrzeuge und die außergewöhnliche Architektur des Museums fotografisch festzuhalten und dabei neue Perspektiven für die eigene Fotografie zu entdecken.
Das Museum, das erst im Jahr 2024 eröffnet wurde, beherbergt eine der größten privaten BMW-Sammlungen der Welt. Auf rund 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind etwa 90 Automobile und über 200 Motorräder zu sehen, viele davon aus Nürnberger Produktion.
Schon beim Betreten der großen Ausstellungshalle waren die Fotografen beeindruckt. Chrom glänzte im Licht der Hallenbeleuchtung, und die Linien klassischer Karosserien boten ideale Motive. Besonders beliebt waren Nahaufnahmen von Details wie Kühlergrills, Emblemen und Armaturen. Andere Clubmitglieder konzentrierten sich auf Gesamtaufnahmen der Fahrzeuge oder experimentierten mit Perspektiven zwischen den dicht aneinandergereihten Oldtimern.
Während des Rundgangs tauschten sich die Fotografen über Kameratechnik, Bildgestaltung und Lichtverhältnisse aus. Viele nutzten die Gelegenheit, mit unterschiedlichen Brennweiten und Belichtungszeiten zu experimentieren. Besonders die Spiegelungen auf Lack und Metall stellten eine fotografische Herausforderung dar, boten aber zugleich reizvolle Motive.
Am Ende des Besuchs waren sich alle Teilnehmer einig: Die Exkursion hatte nicht nur zahlreiche gelungene Fotos hervorgebracht, sondern auch neue Inspiration geliefert. Das Museum erwies sich als idealer Ort, um Technikgeschichte und Fotografie miteinander zu verbinden.
Mit vielen Eindrücken und gefüllten Speicherkarten kehrte der Fotoclub schließlich nach Hause zurück.

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